Donnerstag, 29. November 2012

Zuwachs in der Lynn-Haus-WG

Die Flucht aus der Grosstadt!

Ihr Lieben, nun sind wir schon seid 11 Tagen im Land der Kiwis unterwegs. Unser treues Auto namens "Lucky" hat uns schon mehrere 100 Kilometer in die Schoenheit Neuseelands getragen. Das Auto hat seinen Namen dadurch verdient, dass wir ein groeseres fuer den gleichen Preis bekommen haben. Auf unserer taeglichen Suche nach einem straffreien gruenen Fleck fuer Lucky und unser Zelt hatten wir gleich in der ersten Nacht groeses Glueck.
Wir duerften auf einem Privatgelaende campieren mit einam atemberaubenden Ausblick ueber den Ozean. Nachdem wir unser Campingequipment schmalspurig aufstockten, wat es uns moeglich ueberall warm zu kochen.
Kochen am Parkplatz Coromandel Town Es zog uns entlang der Kueste auf kurvigen Pfaden von der Region Coromandel hin zu der Bay of Plenty Region. Dort, wo die ersten Europaer ansiedelten. Hier fanden die ersten Begegnungen zwischen den Maoris und den Neuansiedlern statt.
Port Jackson von oben, 2.Schlafplatz Nicht ganz so feindselig wie die Begegnung zwischen den Europaern und den Maoris, war unsere Begegnung mit Margrete, einer Farmerin. Auf ihrem Grundstueck duerften wir unser Zuhause aufstellen. Zum Fruehstueck durften wir ihr grosses Land besichtigen und einiges ueber Neuseelaendische Farmarbeit erfahren.
Dieser Tag sollte uns viel Glueck bringen. Zuerst fanden wir eine Matratze fuer 15 Dollar im Shop der Heilsarmee. Eine Wohltat fuer unseren Rucken.
Auf der Suche nach Arbeit landeten wir in Tauranga in einem Hostel. Wir trafen niemanden an. So nutzten wir die Gunst der Stunde: Goennten uns eine warme Dusche, spuelten unser Geschirr, wuschen unsere Weasche und nahmen den Strom In Anspruch. Nachdem die Spuren verwischt waren, ging die taegliche Suche nach einem Schlafplatz weiter. Es wurde Summerhill, in der Naehe von Tauranga. "Summerhill", ein Platz der als Ausgangspunkt fuer Outdoor-Touren von einem reichen Schotten zur Verfuegung gestellt wird. Er faehrt zwei alte Oldtimer der Queen. Dort gab es neben Schafen, Pferden und Kuehen, kalte Duschen und Toiletten und einen wunderschoenen Ausblick auf den Mount Tauranga. Der Huegel, der uns Herberge fuer zwei Tage bot, war Austragungsort vieler Kaempfe zwischen Maoris und Einsiedlern.
Weiter gings Richtung Te Puke, die Welthauptstadt der Kiwis. Wir erfuhren von ansaessigen Kiwifarmern, dass die alljaehrliche Kiwiernte wegen eines Krankheitsbefalls ausblieb. Ein wenig frustriert und mit dem Tipp die Verpackungsfirmen nach Arbeit zu fragen, trafen wir auf Lynn. Wir erzaehlten ihr von unserer Not. Vanessa unterstrich dies mit dem Satz und ihrem mitleidserweckenden Hundeblick: "We are camping and sleeping in our car!" Daraufhin entegegnete Lynn: "Oh no! Too dangerous for three gorgeos girls lke you." Sie fuhr uns kurzerhand in ihr Haus , welches normalerweise den Plantagenarbeitern zur Verfuegung steht. Seit nun schon 4 Tagen geniesen wir den Luxus einer Waschmaschine, Internet, Betten und warmer Dusche. Im Gegenzug dazu putzten wir ihr Haus und richteten den Garten ein wenig.
Wir beide merken, es ist nun Zeit den Luxus zi verlassen und uns von Lucky weiter durchs schoene Neuseeland couchieren zu lassen. Heute abend waren wir bie Lynn und ihren 8 jungen Gastarbeitern aus Asien, welche bei ihr wohnen, zum Dinner eingeladen. Es war ausgezeichnet. Am 10. Dezember gehts mit der Faehre und unserem Lucky auf die Suedinsel. Davor wartet noch Auenland und die Vulkane Morders auf uns. Wir hoffen auf weitere Engel. Wir druecken euch, Anni und Ali...mit lieben Gruesen von Vanessa.

Dienstag, 20. November 2012

Die Tour

Eines Morgens bei der ersten Tasse Kaffee, entschieden wir uns doch unserer Backpackerfamilie in die Vulkanberge zu folgen.
Dies sollte eines unserer ersten grossen Abenteuer werden. Die meiste Zeit der Wanderung bestand aus Klettern, Rutschen und Schlittern.
Oben angekommen machte der Ausblick alles wieder wett.
Froehlich und dem Ziele nahe bald ins Meer zu kommen, hoerte Alina Annika schreien: "Ich komme nicht mehr hoch! Hilfe!" So schwang sich Alina, die Retterin der Not mit den Lianen nach unten. Dann fiel auch sie zu Boden. Und beide stellten fest, die Gruppe und die Wandermarkierung verloren zu haben.



Glueklicherweise waren wir dann nicht die Einzigen. Vier unserer Familienmitglieder befanden sich in der gleichen Situation. Gemeinsam einsam. Nach dem letzten Schluck Wasser fanden wir unglaublicherweise im tiefsten Dschungel einen Weg zurueck.


Gerade sitzen wir in Auckland. Es ist kalt. Es ist laut. Es ist eine Stadt, Zivilsation.
Wir beide verspueren dringlichst den Wunsch das Land zu erkunden jenseits der Hochhauser und Sirenen. Morgen gehts los. Ein Auto ist gemietet. Ein Job als Kirscherntehelfer steht in Aussicht.


Wir denken an euch und schicken euch die besten Gruesse.







Der Abschied von Europa fiel uns angesichts des Wetters nicht so schwer und nach 10 Stunden ueber den Wolken, waren wir schon in LA. Voellig uebermuetet fanden ueberaschenderweise das Gate, was uns zu den Cooks bringen sollte. Nach 26 Stunden Reise teils ohne Schlaf wurden wir von einem Mann im Hawai-Kostuem begruesst. Nachdem Alina zum Glueck ihren Reisepass nicht verloren hatte und Annika faelschlicher Weise angegeben hatte, Drogen nach Rarotonga importieren zu wollen, wurde uns das Tor zum Paradies geoeffnet.

Untergekommen sind wir in einem sehr ueberschaubaren, familiaren Hostel, wo wir das Glueck hatten, wunderbare Menschen kennenzulernen.
Die Insel gleicht einem Spielzeugort. Es gibt alles fuer viel Geld. Am Anfang waren wir hochmotiviert die Insel mit Fahrraedern zu erkunden, dochbald waren wir der Island-Time erlegen: "Wir mieteten einen Scooter!"
Hallo Ihr Lieben!!
Ali und Annika sitzen gerade in Auckland. Es ist 10.45 Uhr!
Und freuen uns endlich mal Zeit zu haben euch zu schreiben.
Was haben wir erlebt?


London:

Nach vielen Verabschiedungen, Parties und Zeremonien haben wir bei Livia ein gemuetliches Zuhause gefunden und konnten uns fuer zwei Tage auf die Reise einstellen.
Kuerbissuppe, Tade, Bier und gute Livia und Anna.