Donnerstag, 27. Dezember 2012
Die letzte Zeit in Neuseeland
Hallo..da sind wir wieder.
Nach wundeerschoenen Straenden und atemberaubender Natur im Abel Tassman Nationalpark, zog es uns in die kleine Stadt nach Westport. Dort gab es viele Seeloewen in freier Natur.
Auf dem Weg nach Hokitika, stoppten wir bei den Pancakes-Felsen/Pukaiki. Dann verbrachten wir drei Tage, an einer DOC-Campsite, am Mahinapua See mit Blick auf den Fox-Glacier. Zusammen mit einem Franzosen bildeten wir fuer kurze Zeit eine Familie.
Er empfahl uns in einem Gebiet nahe des Wanganui-Rifers in heissen Quellen zu graben. Der echt "Geheimtipp" stellte sich fuer uns als Enttaeuschung heraus. So gruben wir vergeblich mit unseren Kochtoepfen nach den heissen Quellen und kaempften mit unserem Grabmaterial bzw. mit unseren Kochtoepfen gegen die Sandfliegen an statt genuesslich im heissen Wasser zu baden. Durchgefroren und zerstochen beschlossen wir; den kuenstlichen Hot Water Pool im Schwimmbad von Hokitika zu nutzen. Nach zwei Regentagen am See, beschlossen wir unser provisorisches Wohnzimmer zu verlassen und den Arthur Pass Nationalpark zu erkunden. Unsere alten Freunde, die Sandfliegen waren auch hier zahlreich am Start. Aber mittlerweile sind wir eingeuebte Moskitokriegerinnen und konnten die Schlacht fuer uns gewinnen.
Frisch geestaerkt wollten wir die Tracks des Nationalparkes erforschen, aber die Batterie von Lucky gab ihren Geist auf. Wie von der Suedinsel gewohnt, war weit und breit niemand zu finden, der uns helfen konnte. So hielten wir Autos auf und schon beim 3. Versuch hatten wir Glueck. Das Auto ging schneller an, als wir Batteriekabel oder so ... sagen konnten. Und wir konnten einen kleinen Wanderweg erkunden.
Nach einer weiteren Nacht im Nationalpark an einem traumhaften See, ging es nach Akaroa; den ort hatten uns von 2 Jungs von "drueben" als Geheimtipp empfohlen wurde.
Allerdings stellte es sich als teure Touristenstadt mit einem netten franzoesischem Flair heraus. Nach langer Suche fanden wir auch dort einen einsamen Platz fuer uns und Lucky. Wir genossen die letzten Tage Roadleben.
Da wir unseren Lucky noch vor der Abgabe sauber machen mussten, beschlossen wir die Earthquake Stadt "Christchruch" schon einen Tag vorher aufzusuchen. So verbrachten wir die letzte Nacht mit Lucky auf einen MC Donald's Parkplatz in Christchurch. Unsere Waesche, die in der Laundry und am Parkplatz nicht trocken wurde, musste als Vorhang in dieser Nacht dienen. Dieser Anblick brachte uns den ein oder anderen amuesierten Lacher von MC-Kunden ein.
Am naechsten Tag war es dann soweit: Lucky war abegeben und wir ineinem Hostel in Christchruch.
Die Suche nach dem City-Center wurde durch Zaeune und Baustellen begrenzt. Christchruch wirkt auch nach zwei Jahre nach dem Erdbeben wie ein verrlassene Kriegsgebiet. Da wo sich einst Freunde und Familien trafen, feierten, shoppten, arbeiteten und in Restaurants assen, ist heute ein trauriger Anblick. Fuer uns ein sehr bedrueckendes und trauriges Gefuehl. Fast jeder Neuseelaender beschreibt seine eigene Geschichte und hat Visonen fuer die Zukunft der Stadt. Jeodch wirkt es auch so, dass viele die Stadt verlassen haben. Einige Haeuser stehen leer. Nach Aussagen von vielen Einwohnern, ist die Stadt dadurch aber mehr zusammengewachsen und kurz nach dem Erdbeben gabe es viele helfende Haende, auch ueber die Grenzen Neuseelands hinaus. Teilen und Nachbarschaftshilfe hat nach Aussage einer Einwohnerin einen anderen Stellenwert. Fuer uns ghoert die Christchruch genauso zu Neuseeland wie seine Schoenheit.
Weihnachten
Zur Feier des Tages goennten wir uns eine Pizza und ein gewoehnungsbeduerftiges lokalgebrautes Neuseelandbier und besuchten eine stimmungsvolle Weihnachtsmesse.
Am 25 durften wir uns von Irinka,der Hostel-Besizerin und ihren Freunden mit einem festlichen Essen verwoehnen lassen.
Wir verdauen hier in Christchurch unsere erlebten Abenteuer, versuchen noch ein wenig zur Ruhe zu kommen bis es dann am 2 Januar nach Melbourne geht.
Liebe GrUesse in die Heimat
Annika und Alina
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Hello!!!
Nachdem Komfort in Lynn`s Haus hies es fuer uns wieder Neuseeland mit Lucky zu entdecken. Unser erstes Ziel war Rotura, die stinkende Stadt und drumherum gibt viele Mineralquellen und vukanartiges Land. Diesen Quellen werden schon seit den Maoris heilende Kraefte nachgesagt. Leider, mussten wir feststellen, dass fast alles eine kostenspflichtige Touristenatraktion ist. So blieb uns nur ein Fussbad.
Weiter ging es Richtung Taupo, dessen gleichnamiger See durch einen grossen Vulkanausbruch entstanden ist.
Beide etwas angekraengelt (Auch hier kann es kalt werden!) fanden wir Schutz in einem netten Backpackers in Taurangi. Von dort aus machten wir das Tongariro-Crossing mit 17 km Wanderweg und Hoehenmeter von 1.500 m. Allerdings war die Tour nur zur Haelfte begehbar, da der Vulkan Aktivitaet zeigte. Ein atemberaubender Anblick auf die Emerald Lakes und im Hintergrund Mount Mgauruhoer, welcher als der Schicksalsberg des Filmes "Der Herr der Ringe" bekannt ist.
Am naechsten Tag, vom Herr der Ringe - Fieber gepackt ging es nach Mordor.
Auf dem Weg nach Wellington stoppten wir in Wanganui, eine der aeltesten Staedte Neuseelands.
In Wellinton fanden wir gluecklicherweise mit unserem Zelt fuer 4 Tage Unterschlupf bei einem guten Freund von Ian, dem Backpackerbesitzer von Taurangi.
In dieser Zeit mussten wir uns auch von Vanessa verabschieden, die nun ihre Jobsuche in Wellington fortsetzt.
Greg, der uns freundlicherweise aufnahm, teilt sein Zuhause oft mit Reisenden. So bildeten wir mit einem Ami-Paerchen und Mat dem Untermieter eine Kurzzeit-WG.
Fuer uns zaehlt Wellington bis jetzt zu der schoensten Stadt Neuseelands mit viel Flair und Szene.
Nach 4 Tagen enger Gemeinschaft in Gregs Haus freuten wir uns wieder auf unser Road-Leben.
Suedinsel
Mit der Faehre in Picton angekommen trug uns Lucky in das Gebiet der Marlborough Sounds.
Mount Victoria:
Danach ging es auf der Suche nach einem Campingplatz in den Kahurangi Nationalpark. Wir mussten feststellen, dass die Suedinsel einsam sein kann. Eine Strasse durch dichte Waelder, ueber Berge, enge Gassen ohne eine Menschenseele fuehrte uns zu einem wunderschoenen aber menschenleeren Ort.
Nur ein paar Hasen und massenweise Moskitos begruessten uns. Wir beide freuten uns richtig nach dem Grossstadtleben und der Enge in Gregs Haus zur Ruhe zu kommen. Sobald wir uns Schlafen legten, war es uns zu viel Ruhe und Annika wies Alina daraufhin, dass im Falle eines Falles Rettung erst in einer Autostunde moeglich waere. Unser Kopf ratterte nun alle Horror-Szinarien ab. Das Ganze wurde noch durch ein unidentifizierbares Gerausch am Auto gekroent. Annikas Versuche die Sache zu rationalisiern schlugen bei Alins nicht an. So wurde fuer Alina diese Nacht ziemlich schlaflos. Ihren Aussagen nach hielt sie wacker "Wache" ueber Annikas Schlaf :)
Am naechsten TAg beschlossen wir einstimmig zu fliehen.
Gerade sitzten wir in der Buecherei von Takaka, einem schnuggelichen kleinen Oertchen am Rande des Abel Tasman Nationalparks. Von hier aus haben wir schon den ein oder anderen Track gemchacht.
Unser gemutliches zuhause!
Bis zum naechsten Mal.
Annika und Alina :)
Donnerstag, 29. November 2012
Die Flucht aus der Grosstadt!
Ihr Lieben,
nun sind wir schon seid 11 Tagen im Land der Kiwis unterwegs.
Unser treues Auto namens "Lucky" hat uns schon mehrere 100 Kilometer in die Schoenheit Neuseelands getragen. Das Auto hat seinen Namen dadurch verdient, dass wir ein groeseres fuer den gleichen Preis bekommen haben.
Auf unserer taeglichen Suche nach einem straffreien gruenen Fleck fuer Lucky und unser Zelt hatten wir gleich in der ersten Nacht groeses Glueck.
Wir duerften auf einem Privatgelaende campieren mit einam atemberaubenden Ausblick ueber den Ozean.
Nachdem wir unser Campingequipment schmalspurig aufstockten, wat es uns moeglich ueberall warm zu kochen.
Kochen am Parkplatz Coromandel Town
Es zog uns entlang der Kueste auf kurvigen Pfaden von der Region Coromandel hin zu der Bay of Plenty Region. Dort, wo die ersten Europaer ansiedelten. Hier fanden die ersten Begegnungen zwischen den Maoris und den Neuansiedlern statt.
Port Jackson von oben, 2.Schlafplatz
Nicht ganz so feindselig wie die Begegnung zwischen den Europaern und den Maoris, war unsere Begegnung mit Margrete, einer Farmerin.
Auf ihrem Grundstueck duerften wir unser Zuhause aufstellen. Zum Fruehstueck durften wir ihr grosses Land besichtigen und einiges ueber Neuseelaendische Farmarbeit erfahren.
Auf der Suche nach Arbeit landeten wir in Tauranga in einem Hostel. Wir trafen niemanden an. So nutzten wir die Gunst der Stunde: Goennten uns eine warme Dusche, spuelten unser Geschirr, wuschen unsere Weasche und nahmen den Strom In Anspruch. Nachdem die Spuren verwischt waren, ging die taegliche Suche nach einem Schlafplatz weiter.
Es wurde Summerhill, in der Naehe von Tauranga. "Summerhill", ein Platz der als Ausgangspunkt fuer Outdoor-Touren von einem reichen Schotten zur Verfuegung gestellt wird. Er faehrt zwei alte Oldtimer der Queen.
Dort gab es neben Schafen, Pferden und Kuehen, kalte Duschen und Toiletten und einen wunderschoenen Ausblick auf den Mount Tauranga. Der Huegel, der uns Herberge fuer zwei Tage bot, war Austragungsort vieler Kaempfe zwischen Maoris und Einsiedlern.
Weiter gings Richtung Te Puke, die Welthauptstadt der Kiwis. Wir erfuhren von ansaessigen Kiwifarmern, dass die alljaehrliche Kiwiernte wegen eines Krankheitsbefalls ausblieb. Ein wenig frustriert und mit dem Tipp die Verpackungsfirmen nach Arbeit zu fragen, trafen wir auf Lynn.
Wir erzaehlten ihr von unserer Not. Vanessa unterstrich dies mit dem Satz und ihrem mitleidserweckenden Hundeblick: "We are camping and sleeping in our car!" Daraufhin entegegnete Lynn: "Oh no! Too dangerous for three gorgeos girls lke you." Sie fuhr uns kurzerhand in ihr Haus , welches normalerweise den Plantagenarbeitern zur Verfuegung steht. Seit nun schon 4 Tagen geniesen wir den Luxus einer Waschmaschine, Internet, Betten und warmer Dusche. Im Gegenzug dazu putzten wir ihr Haus und richteten den Garten ein wenig.
Wir beide merken, es ist nun Zeit den Luxus zi verlassen und uns von Lucky weiter durchs schoene Neuseeland couchieren zu lassen. Heute abend waren wir bie Lynn und ihren 8 jungen Gastarbeitern aus Asien, welche bei ihr wohnen, zum Dinner eingeladen. Es war ausgezeichnet.
Am 10. Dezember gehts mit der Faehre und unserem Lucky auf die Suedinsel. Davor wartet noch Auenland und die Vulkane Morders auf uns.
Wir hoffen auf weitere Engel.
Wir druecken euch, Anni und Ali...mit lieben Gruesen von Vanessa.
Dienstag, 20. November 2012
Die Tour
Eines Morgens bei der ersten Tasse Kaffee, entschieden wir uns doch unserer Backpackerfamilie in die Vulkanberge zu folgen.
Dies sollte eines unserer ersten grossen Abenteuer werden. Die meiste Zeit der Wanderung bestand aus Klettern, Rutschen und Schlittern.
Oben angekommen machte der Ausblick alles wieder wett.
Froehlich und dem Ziele nahe bald ins Meer zu kommen, hoerte Alina Annika schreien: "Ich komme nicht mehr hoch! Hilfe!" So schwang sich Alina, die Retterin der Not mit den Lianen nach unten. Dann fiel auch sie zu Boden. Und beide stellten fest, die Gruppe und die Wandermarkierung verloren zu haben.
Glueklicherweise waren wir dann nicht die Einzigen. Vier unserer Familienmitglieder befanden sich in der gleichen Situation. Gemeinsam einsam. Nach dem letzten Schluck Wasser fanden wir unglaublicherweise im tiefsten Dschungel einen Weg zurueck.
Gerade sitzen wir in Auckland. Es ist kalt. Es ist laut. Es ist eine Stadt, Zivilsation.
Wir beide verspueren dringlichst den Wunsch das Land zu erkunden jenseits der Hochhauser und Sirenen. Morgen gehts los. Ein Auto ist gemietet. Ein Job als Kirscherntehelfer steht in Aussicht.
Wir denken an euch und schicken euch die besten Gruesse.
Eines Morgens bei der ersten Tasse Kaffee, entschieden wir uns doch unserer Backpackerfamilie in die Vulkanberge zu folgen.
Dies sollte eines unserer ersten grossen Abenteuer werden. Die meiste Zeit der Wanderung bestand aus Klettern, Rutschen und Schlittern.
Oben angekommen machte der Ausblick alles wieder wett.
Froehlich und dem Ziele nahe bald ins Meer zu kommen, hoerte Alina Annika schreien: "Ich komme nicht mehr hoch! Hilfe!" So schwang sich Alina, die Retterin der Not mit den Lianen nach unten. Dann fiel auch sie zu Boden. Und beide stellten fest, die Gruppe und die Wandermarkierung verloren zu haben.
Glueklicherweise waren wir dann nicht die Einzigen. Vier unserer Familienmitglieder befanden sich in der gleichen Situation. Gemeinsam einsam. Nach dem letzten Schluck Wasser fanden wir unglaublicherweise im tiefsten Dschungel einen Weg zurueck.
Gerade sitzen wir in Auckland. Es ist kalt. Es ist laut. Es ist eine Stadt, Zivilsation.
Wir beide verspueren dringlichst den Wunsch das Land zu erkunden jenseits der Hochhauser und Sirenen. Morgen gehts los. Ein Auto ist gemietet. Ein Job als Kirscherntehelfer steht in Aussicht.
Wir denken an euch und schicken euch die besten Gruesse.
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