Donnerstag, 13. Dezember 2012

Hello!!! Nachdem Komfort in Lynn`s Haus hies es fuer uns wieder Neuseeland mit Lucky zu entdecken. Unser erstes Ziel war Rotura, die stinkende Stadt und drumherum gibt viele Mineralquellen und vukanartiges Land. Diesen Quellen werden schon seit den Maoris heilende Kraefte nachgesagt. Leider, mussten wir feststellen, dass fast alles eine kostenspflichtige Touristenatraktion ist. So blieb uns nur ein Fussbad.
Weiter ging es Richtung Taupo, dessen gleichnamiger See durch einen grossen Vulkanausbruch entstanden ist.
Beide etwas angekraengelt (Auch hier kann es kalt werden!) fanden wir Schutz in einem netten Backpackers in Taurangi. Von dort aus machten wir das Tongariro-Crossing mit 17 km Wanderweg und Hoehenmeter von 1.500 m. Allerdings war die Tour nur zur Haelfte begehbar, da der Vulkan Aktivitaet zeigte. Ein atemberaubender Anblick auf die Emerald Lakes und im Hintergrund Mount Mgauruhoer, welcher als der Schicksalsberg des Filmes "Der Herr der Ringe" bekannt ist.
Am naechsten Tag, vom Herr der Ringe - Fieber gepackt ging es nach Mordor.
Auf dem Weg nach Wellington stoppten wir in Wanganui, eine der aeltesten Staedte Neuseelands.
In Wellinton fanden wir gluecklicherweise mit unserem Zelt fuer 4 Tage Unterschlupf bei einem guten Freund von Ian, dem Backpackerbesitzer von Taurangi. In dieser Zeit mussten wir uns auch von Vanessa verabschieden, die nun ihre Jobsuche in Wellington fortsetzt.
Greg, der uns freundlicherweise aufnahm, teilt sein Zuhause oft mit Reisenden. So bildeten wir mit einem Ami-Paerchen und Mat dem Untermieter eine Kurzzeit-WG.
Fuer uns zaehlt Wellington bis jetzt zu der schoensten Stadt Neuseelands mit viel Flair und Szene.
Nach 4 Tagen enger Gemeinschaft in Gregs Haus freuten wir uns wieder auf unser Road-Leben. Suedinsel Mit der Faehre in Picton angekommen trug uns Lucky in das Gebiet der Marlborough Sounds. Mount Victoria:
Danach ging es auf der Suche nach einem Campingplatz in den Kahurangi Nationalpark. Wir mussten feststellen, dass die Suedinsel einsam sein kann. Eine Strasse durch dichte Waelder, ueber Berge, enge Gassen ohne eine Menschenseele fuehrte uns zu einem wunderschoenen aber menschenleeren Ort. Nur ein paar Hasen und massenweise Moskitos begruessten uns. Wir beide freuten uns richtig nach dem Grossstadtleben und der Enge in Gregs Haus zur Ruhe zu kommen. Sobald wir uns Schlafen legten, war es uns zu viel Ruhe und Annika wies Alina daraufhin, dass im Falle eines Falles Rettung erst in einer Autostunde moeglich waere. Unser Kopf ratterte nun alle Horror-Szinarien ab. Das Ganze wurde noch durch ein unidentifizierbares Gerausch am Auto gekroent. Annikas Versuche die Sache zu rationalisiern schlugen bei Alins nicht an. So wurde fuer Alina diese Nacht ziemlich schlaflos. Ihren Aussagen nach hielt sie wacker "Wache" ueber Annikas Schlaf :) Am naechsten TAg beschlossen wir einstimmig zu fliehen.
Gerade sitzten wir in der Buecherei von Takaka, einem schnuggelichen kleinen Oertchen am Rande des Abel Tasman Nationalparks. Von hier aus haben wir schon den ein oder anderen Track gemchacht.
Unser gemutliches zuhause! Bis zum naechsten Mal. Annika und Alina :)

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